AGB

1. Betreiber, Nutzungsgegenstand, Vertragspartner der Beratungsdienstleistung

1.1. Das Dienstleistungsangebot auf der Website www.vialantis.com (nachstehend „Plattform“) wird von der Vialantis GmbH, Pilatusstraße 41, 6003 Luzern/Schweiz (nachstehend als „wir“ oder „uns“ bezeichnet) betrieben. Es wird auf der Website www.vialantis.com – sei es vollständig, auszugsweise und/oder in angepasster Ausgestaltung – auch in anderen Medien und/oder Umgebungen wie bspw. sozialen Netzwerken (Facebook, Google Plus o.ä.) oder Apps bereitgestellt. Das so bereitgestellte Dienstleistungsangebot wird nachstehend als „Plattform“ bezeichnet.

1.2. Auf der Plattform können Ratsuchende (nachstehend „Ratsuchende“) Beratungen der auf der Plattform präsentierten Berater (nachstehend “Berater”) in Anspruch nehmen. Die Beratung erfolgt über plattformeigene Kommunikationskanäle per Telefon, Chat oder E-Mail.

1.3. Bei Beratungen durch Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte Psychologen und Heilpraktiker sind wir lediglich Vermittler der Beratungsdienstleistungen. Solche Berater werden nachstehend auch als
„Externe Berater” bezeichnet. Der Vertrag über die Beratungsdienstleistung kommt in diesen Fällen also nicht zwischen dem Ratsuchenden und uns, sondern zwischen dem Ratsuchenden und dem Berater zustande.

1.4. Bei allen anderen Beratungen, also bspw. spiritueller Beratung, handelt es sich hingegen um eigene Beratungsangebote von uns; in diesen Fällen wird die Beratungsdienstleistung im Rahmen eines Vertrages zwischen dem Ratsuchenden und uns selbst erbracht; die betreffenden Berater werden nachstehend auch als „Interne Berater“ bezeichnet.

1.5. Zur Bezahlung der Beratungsdienstleistungen erwerben Sie bei uns ein Guthaben, mit dem Sie auf der Plattform von uns selbst angebotene Beratungsdienstleistungen sowie auch von uns auf der Plattform ermittelte Beratungsdienstleistungen Dritter bezahlen können.

2. Unterscheidung zwischen Unternehmern und Verbrauchern

2.1. Einige Regelungen dieser AGB gelten nicht gegenüber allen Kunden, sondern nur gegenüber Verbrauchern, nicht aber gegenüber Unternehmern. Wo dies der Fall ist, ist es an der betreffenden Stelle dieser AGB jeweils besonders gekennzeichnet.

2.2. „Verbraucher“ im Sinne dieser AGB ist entsprechend der gesetzlichen Definition in § 13 des Bürgerlichen Gesetzbuches jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

2.3. „Unternehmer“ im Sinne dieser AGB sind entsprechend der gesetzlichen Definition in § 14 des Bürgerlichen Gesetzbuches natürliche und juristische Personen oder rechtsfähige Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker, Personengesellschaften, die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit mit uns in Geschäftsbeziehung treten.

3. Nutzerkonto

3.1. Der Ratsuchende ist verpflichtet, seine Zugangsdaten (Benutzername/Passwort) vertraulich zu behandeln, und das Portal im Falle des Verlusts oder einer unbefugten Nutzung Ihrer Zugangsdaten unverzüglich zu unterrichten.

3.2. BeziehungsWeise Appelt weist darauf hin, dass der Kunde zu vollständigen und wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet ist. Mehrfachanmeldungen, auch nach Umzug oder Namenswechsel oder Anmeldungen mit einer weiteren Telefonnummer und/oder in betrügerischer Absicht gemachte Falschangaben können zivil- und strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen und bleiben ausdrücklich vorbehalten. Die unberechtigt genutzten (Gratis-) Gespräche werden dem
Ratsuchenden in Rechnung gestellt.

4. Zahlung

4.1. Die Bezahlung der Beratungsdienstleistungen kann auf einem der folgenden Wege geschehen: PrePaid, 0900-Rufnummer

4.1.1. Prepaid-Guthaben

4.1.2. Kostenpflichtige 0900er-Rufnummer, bei der die Beratung über die Gesprächsgebühren vergütet wird.

5. Guthabenbedingungen (Prepaid-Guthaben)

5.1. Zur Bezahlung der auf der Plattform von uns oder Dritten angebotenen Beratungsdienstleistungen können Sie ein („Prepaid“)-Guthaben bei uns erwerben. Dabei gilt vorbehaltlich abweichender Angaben auf der Website:

5.1.1. Das Guthaben können Sie für alle Beratungsdienstleistungen von uns oder Dritten, die auf der Plattform präsentiert werden, zu den zum Zeitpunkt der Beratung gültigen Preisen nach Ihrer Wahl frei verwenden.

5.1.2. Ein Anspruch auf die Verwendung des Guthabens für bestimmte Beratungsdienstleistungen besteht nicht. Die Berater entscheiden im jeweiligen Einzelfall frei, ob sie eine jeweilige Anfrage annehmen oder nicht. Beispielsweise mag ein Berater seine Expertise für eine jeweilige Anfrage nicht für ausreichend und/oder einschlägig halten. Abgesehen davon unterliegt der Beraterbestand auf der Plattform gelegentlichen Veränderungen.

5.1.3. Das Guthaben ist nicht rückzahlbar. Ansprüche aus Guthaben verjähren innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfrist.

6. Abschluss von Guthabenverträgen zwischen Ratsuchenden und Vialantis

6.1. Unsere Präsentation des Guthabens auf der Plattform ist noch kein Angebot zum Abschluss eines entsprechenden Guthabenvertrages. Vielmehr wird ein solches Angebot uns von Ihnen unterbreitet, wenn Sie die Bestellung des Guthabens nach Vornahme der erforderlichen Eingaben auf der Website absenden. Ihre Bestellung nehmen wir ggf. durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail oder die Aufforderung zur Einzahlung an.

6.2. Wir speichern die Vertragsbestimmungen, also die Daten des jeweiligen Guthabenvertrages und die vorliegenden AGB. Sie können die Vertragsbestimmungen Ihrerseits ausdrucken oder speichern, indem Sie jeweils die übliche Funktionalität Ihres Browsers nutzen (dort meist „Drucken“ bzw. “Datei” > “Speichern unter”). Die Vertragsbestimmungen einschließlich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind außerdem in der E-Mail enthalten, die wir Ihnen im Falle der Annahme Ihrer Bestellung zusenden.

6.3. Vertragssprache ist Deutsch.

7. Vertragsabschluss mit Vialantis bei der Beratung durch Interne Berater

7.1. Erwirbt der Ratsuchende zunächst ein Guthaben, so wird bei Internen Beratern (zum Begriff s. Ziffer 1.4.) über den Guthabenvertrag hinaus kein gesonderter Vertrag über die Beratungsdienstleistung abgeschlossen.

7.2. Nimmt der Ratsuchende die Beratung durch einen Internen Berater über eine kostenpflichtige Rufnummer (insbesondere 0900er- Nummer), bei der die Beratung über die Gesprächsgebühren vergütet wird, in Anspruch, so kommt der Beratungsvertrag zwischen dem Ratsuchenden und uns mit dem Telefonat zustande.

8. Abschluss von Beratungsverträgen zwischen Ratsuchenden und Externen Beratern

8.1. Zur Inanspruchnahme einer Beratung durch einen Externen Berater (zum Begriff s. Ziffer 1.5.) wird jeweils ein Vertrag mit dem Externen Berater abgeschlossen. Die auf der Plattform präsentierten Beratungsdienstleistungen Externer Berater beinhalten noch kein Angebot auf Abschluss eines jeweiligen Beratungsvertrages mit dem jeweiligen Externen Berater. Der Beratungsvertrag mit einem Externen Berater kommt je nach Beratungsweg wie folgt zustande:

8.1.1. Telefonische Beratung: Bei der telefonischen Beratung kommt der Beratungsvertrag zwischen dem Ratsuchenden und dem Externen Berater mit dem Telefonat zustande.

8.1.2. Beratung per Chat oder E-Mail: Möchte der Ratsuchende eine E-Mail oder Chat-Beratung durch einen Externen Berater in Anspruch nehmen, so gibt er mit Absendung der Bestellung der betreffenden Beratungsdienstleistung auf der Plattform ein Angebot auf Abschluss eines entsprechenden Beratungsvertrages mit dem gewählten Externen Berater ab. Der Externe Berater nimmt dieses Angebot ggf. an, indem er die Anfrage über das plattformeigene Mitteilungssystem bestätigt oder die Chat- oder E-Mail-Beratung mit dem Ratsuchenden beginnt. Bei der Chat-Beratung ist dafür Voraussetzung, dass eine Chat-Verbindung mit dem Ratsuchenden zustande kommt.

9. Rechnungstellung

9.1. Rechnungen werden per E-Mail gestellt.

10. Abwerbung

Dem Ratsuchenden auf Vialantis ist es nicht gestattet, im Rahmen der Nutzung der Plattformdienste Werbung für andere Mehrwertdienste bzw. Wettbewerber von Vialantis zu betreiben, über die Plattform bzw. im Rahmen der Nutzung der Plattformdienste Kunden oder Berater von Vialantis für andere Mehrwertdienste oder Wettbewerber aktiv abzuwerben. Bei schuldhaftem Verstoß behält sich Vialantis vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

11. Haftungsbeschränkung

11.1. Wir haften für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Ferner haften wir für die fahrlässige Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährden und auf deren Einhaltung Sie als Kunde regelmäßig vertrauen. Im letztgenannten Fall (also in demjenigen Fall, wie er im vorstehenden Satz beschrieben ist) haften wir jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wir haften nicht für die leicht (also nicht grob) fahrlässige Verletzung anderer als der in den vorstehenden Sätzen genannten Pflichten. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Die Haftung nach Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

12. Anwendbares Recht, Gerichtsstand

12.1. Es gilt Schweizer Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber einem Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch keine zwingend anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen des Staates, in dem er seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat, eingeschränkt werden.