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Über das Tarot
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Über das Tarot

Mystisch, machtvoll, legendenumrankt: Das Tarot gehört zu den bekanntesten Orakeln der spirituellen Kulturgeschichte. Jeder hat schon mal davon gehört; doch was genau sich dahinter verbirgt, und wie es funktioniert, wissen nur Wenige. Kein Wunder, denn mit den 78 Karten, diversen Legetechniken und unzähligen Zuordnungsmöglichkeiten zählt Tarot zu den komplexesten und anspruchsvollsten spirituellen Medien.

von Vialantis

Und zu den faszinierendsten. Denn allein die kunstvolle Ausgestaltung der Karten und ihre Ausstrahlung haben eine magische Wirkung – und eine immense Sogkraft. Wer einmal vom Tarot „gekostet“ hat und aufrichtig daran arbeitet, es zu verstehen, will mehr: Mehr legen, mehr lernen, mehr wissen!

Doch was genau kann uns das Tarot überhaupt vermitteln? Welche Antworten hält es für uns parat? Und inwieweit kann das entscheidende Weichen für unser Leben stellen? Das möchten wir von Vialantis Dir hier ausführlich darlegen, erklären und nahebringen.

Hilfestellung & Orientierung für Deinen Lebensweg

Unsere Welt wird tagtäglich überladener: mit Informationen, Bildern, Kontexten und Prognosen, wovon ein beträchtlicher Teil tatsächlich vollkommen wertlos und irrelevant für unser persönliches Fortkommen ist. Was zu einer Übersättigung und mentalen wie emotionalen Erschöpfung führt. Noch dazu schreitet die Digitalisierung in immer größeren Schritten voran; was in einer weiteren Ausbeutung unserer geistigen und emotionalen Ressourcen gipfelt. Darüber drohen wir die wichtigen Fragen des Lebens, nämlich jene, die uns im Innersten, im Kern unseres Wesens beschäftigen, buchstäblich zu verlieren. Genauso, wie uns Kraft, Vertrauen und Zuversicht immer mehr abhanden zu kommen scheinen.

Das Tarot kann helfen, wieder mehr Ordnung, Orientierung und Klarheit in unser Leben zu bringen, indem es uns auf die wesentlichen Fragen zurückwirft und uns so zur Auseinandersetzung mit uns selbst animiert. Inklusive überraschender Antworten, plausibler Lösungen und nachhaltiger Wegweisungen für unsere Zukunft. Doch wie genau funktioniert das? Genau das werden wir Dir nun verständlich machen.

Die Arkana

Ein Deck oder Set des Tarot besteht aus 78 Karten. Es gibt unzählige Decks, die sich in ihrer künstlerischen Ausgestaltung mehr oder weniger stark unterscheiden – darauf gehen wir später noch näher ein. Allen Decks ist jedoch zu Eigen, dass sie sich aus zwei wesentlichen Komponenten zusammensetzen: der großen Arkana und der kleinen Arkana. Arkana leitet sich vom lateinischen arcanum ab und bedeutet so viel wie „Geheimnis“.

Die große Arkana umfasst 22 Karten, die Einzelmotive zeigen und feste Bezeichnungen tragen. Dazu gehören u.a. der Narr und der Magier, Herrscher und Herrscherin, das Rad des Schicksals, der Tod und die Welt. Sie fungieren als Hauptkarten bzw. Trümpfe. Wofür genau ihre eben genannten Namen stehen, und über was sie Aufschluss geben können, darauf gehen wir später noch näher ein.

Zur kleinen Arkana zählen die restlichen 56 Karten, die aus 4 Serien zu je 14 Karten bestehen. Die vier Serien sind jeweils den Symbolen Stab, Kelch, Münze/Scheibe/Pentakel und Schwert zugeordnet. Ähnliches kennt man vom Skat oder anderen Kartenspielen, die nach Pik, Herz, Kreuz und Karo aufgebaut sind. Innerhalb der Farbreihen Stab, Kelch etc. sind die Serien nochmals in 4 Hofkarten mit König, Königin, Ritter und Page/Bube unterteilt, während die übrigen 10 Karten die Zahlkarten markieren, die vom Ass bis zur 10 einer Zahl entsprechen.

Klingt kompliziert? Zugegeben, der Aufbau scheint recht komplex, erschließt sich aber beim Ansehen der Karten recht schnell und eindeutig. Deutlich anspruchsvoller sind dann die genauen Bedeutungen der Karten, wobei jeder, wirklich jeder einzelnen ein bestimmtes Potenzial zukommt. Bevor wir das näher erläutern, wollen wir kurz auf die Legetechniken eingehen. Bist Du bereit?

Wie man das Tarot richtig legt

Das Grundprinzip von Tarot ist es, Antworten bzw. Richtungen für eine spezielle Fragestellung oder ein Problem aufzuzeigen und vorzugeben. Also muss am Anfang immer eine konkrete Frage stehen. Was genau sollen Dir die Karten zeigen? Worauf willst Du eine Antwort erhalten? Wie sollst Du Dich in einer bestimmten Situation verhalten? Wie steht ein bestimmter Mensch zu Dir? Ausgangspunkt ist demnach, dass Du Dir vorher genau überlegst, worauf Du eine Antwort haben willst, und dies möglichst exakt formulierst. Danach richtet sich dann die Legetechnik.

Die Universelle Legung ist für den Einstieg gut geeignet: Sie hilft Dir, Deine aktuelle Situation zu analysieren, zu evaluieren und bietet klare Aussagen, die für eine Entscheidungsfindung hilfreich sein können. Dabei funktioniert die Universelle Legung für nahezu alle Lebensbereiche und ist somit thematisch breit gefasst. Als bekannteste Form der Universellen Legung gilt „Das kleine Kreuz“. Dazu mischt man die 78 Tarotkarten, breitet sie aufgefächert aus und wählt mit der linken Hand vier Karten aus, die man zunächst verdeckt übereinanderlegt. Dann werden sie aufgedeckt und kreuzförmig angeordnet, wobei man die erste Karte links hinlegt, die zweite rechts, die dritte oben und die vierte unten.

Die erste Karte symbolisiert die aktuelle Situation und zeigt Dir, wo Du stehst. Die zweite Karte rechts hingegen versinnbildlicht, was jetzt unwichtig und bedeutungslos ist – und sagt Dir somit, was Du jetzt erstmal getrost bei Seite schieben kannst. Umso wichtiger ist die dritte Karte oben, die aufzeigt, was Du nun unbedingt beachten und beherzigen solltest, während die vierte Karte unten Aufschluss darüber liefert, was danach kommt.

Umfangreicher ist „Das Keltische Kreuz“, das Deine Situation noch genauer aufschlüsselt, noch mehr Einsichten erlaubt, um daraus noch detailliertere Erkenntnisse zu gewinnen. Willst Du mehr über diese Legemethode wissen, wende Dich gerne an unsere Tarot-Profis von Vialantis.

Ebenfalls populär ist die „Dreikartenmethode“, die unterschiedliche Aspekte zu Deiner Fragestellung heranzieht. Dafür ziehst Du aus dem gemischten Deck drei Karten, die Du dann nebeneinander von links nach rechts anordnest. Je nach Position, also von links nach rechts, zeigen Dir die Karten dann wahlweise Folgendes:

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Oder: Ich – Partner*in – Umwelt. Oder auch: Was spricht dafür? – Was spricht dagegen? – Was passiert, wenn ich es tue?

Wenn Du eine Entscheidung treffen musst...

Auch für größere Entscheidungsfindungen ist das Tarot ein exzellentes Medium. Denn meist liegt die Antwort für oder gegen etwas oder jemanden längst in uns, wird aber durch Zweifel, Nöte oder aus Furcht vor Konsequenzen hinausgezögert, verdeckt und verdrängt. Hier helfen Dir die so genannten „Entscheidungslegungen“, die Dir vor Augen führen, was passieren wird, wenn Du Dich für eine Option entscheidest.

Wenn Du zum Beispiel vor einem wichtigen Entschluss stehst – beruflich, familiär oder beziehungstechnisch – Dich aber nicht zu einer Entscheidung durchringen kannst, weil Du immer wieder hin- und hergerissen bist, dann ist das „Entscheidungsspiel“ ein probates Legesystem für Dich. Dabei werden sieben Karten in einer für den Laien zunächst kompliziert anmutenden Legung, die am Schluss in einer nach rechts offenen Pfeilform arrangiert sind, positioniert.

Diese zeigen Dir dann die genauen Konsequenzen der zwei konträren Entscheidungsoptionen auf. Hierbei werden auch Deine Gefühle bei den unterschiedlichen Entscheidungsmöglichkeiten und deren Folgen beleuchtet. Es geht also darum, Dein Unterbewusstsein anzusprechen und Deine Intuition mit einzubeziehen. Denn letzten Endes liegt die Antwort längst in Dir – das Tarot hilft Dir lediglich dabei, sie hervorzuholen und sie klar und eindeutig werden zu lassen.

Ähnlich vielschichtig bei den Entscheidungslegungen ist auch das Legesystem „Der Weg“, wo sieben Karten entgegen des Uhrzeigersinns in zwei vertikalen Reihen samt der zuerst gelegten Dachkarte angeordnet sind. Dieses System ist stark taktisch orientiert und zeigt Dir diverse Möglichkeiten auf, wie Du Dich in einer bestimmten Situation verhalten solltest. Um Dir so den perfekten Weg für die richtige Entscheidung zu bahnen.

Liebesorakel und Beziehungsspiel

Viele Menschen vertrauen auf das Tarot, um Beziehungsfragen zu klären. Gerade Liebende umtreibt oft die Frage, wie der/die Partner*in zu ihnen steht. Ob eine Verbindung Zukunft hat. Oder ob das heimliche Objekt der Begierde die Liebe erwidern wird. Dafür existieren bestimmte Beziehungslegungen, die vom „Liebesorakel“ bis hin zum ausführlichen „Beziehungsspiel“ reichen. Letzteres beruft sich dabei nicht nur auf amouröse oder erotische Beziehungen, sondern auch auf das Miteinander generell – also im Beruf, in Freundschaften, in Familien etc.

Dafür werden sieben Karten gezogen, die ausgehend von der ersten mittig platzierten Karte, in zwei 3-er Reihen, erst rechts von oben nach unten, dann links von unten nach oben angeordnet werden. Um die Dynamik der zu analysierenden Beziehung exakt auszuloten, verschiedene Aspekte der Beziehung näher zu beleuchten und Kenntnis über mögliche Streit- oder Hamoniepunkte zu erlangen, erfüllt jede Karte eine spezielle Funktion. So symbolisiert die linke obere Karte Deine Wünsche und Ansprüche an eine Beziehung, die rechte obere hingegen die Deines Partners. Die linke untere benennt die Unterschiede zwischen Euch, die rechte untere Gemeinsamkeiten.

Mit dieser Legung, die sozusagen einer Beziehungsaufstellung gleichkommt, erlangst Du also fundierte Kenntnisse zu einer Beziehung, die vor Dir visualisiert und aufgeschlüsselt wird. Denn letztendlich geht es bei der Deutung immer um Deine Gefühle, Deine Intuition und die direkte, ganzheitliche Konfrontation mit der Fragestellung. Und somit nicht um Hokuspokus oder Wahrsagerei, sondern um Einsicht und Erkenntnis. Weshalb dem Tarot auch psychologisches Talent zugeschrieben wird.

Die Bedeutung der Karten der großen Arkana

Doch was genau sagen die Karten Dir eigentlich? Das dürfte wohl die Frage sein, die Einsteiger am meisten interessiert. Nun, das ist wie bereits angedeutet sehr komplex. Und sogar bewusst widersprüchlich. Denn im Tarot kommen jeder Karte positive und negative Deutungen zu. Was zum Beispiel heißt, dass die „Kraft“ nicht per se für etwas Gutes stehen muss – und, beruhigenderweise, der „Tod“ nicht zwangsläufig für Verlust und Schmerz steht, sondern für das Loslassen und einen Neubeginn.

Die Karten der großen Arkana stehen für entscheidende Lebensabschnitte und wichtige Ereignisse. Sie symbolisieren die Themen, die uns gerade besonders beschäftigen, sorgen oder auch erfreuen. Die Motive spiegeln dabei unser Seelenleben und adressieren unser Unterbewusstsein.

Die Bildkarten der großen Arkana durchlaufen eine Nummerierung von 0-21 und sind somit – wie bereits am Anfang erläutert – auf 22 Karten angelegt. Die Ziffer 0 kommt dem „Narren“ zu, der positiv für Offenheit, Neugier und Lebendigkeit steht. Negativ für Naivität, Chaos und Verantwortungslosigkeit.

Die 1 entspricht dem „Magier“, dem Willensstärke und Erfolg zugeschrieben werden, aber auch Machtgier und Manipulation. 2 zeigt die „Hohepriesterin“, der Schutz, Geduld und Sensibilität zufallen, andererseits jedoch Verzweiflung, Wankelmütigkeit und Träumerei.

Weiter geht’s mit 3, der „Herrscherin“, der Wachstum, Lernen und Mütterlichkeit anheimfallen, jedoch auch Eifersucht, Verzicht und Neid. Es folgt mit 4 der „Herrscher“: zielstrebig, klar und konstant auf der einen Seite. Aggressiv, maßlos und engstirnig auf der anderen. Entsprechend verhält es sich mit „Der Hierophant“ (5), „Die Liebenden“ (6), „Der Wagen“ (7), „Die Kraft“ (8), „Der Eremit“ (9), „Das Schicksalsrad“ (10), „Die Gerechtigkeit“ (11), „Der Gehängte“ (12), „Der Tod (13), „Die Mäßigkeit“ (14), „Der Teufel“ (15) – der im Positiven übrigens für Unternehmergeist und Willenskraft steht – „Der Turm“ (16), „Der Stern“ (17), „Der Mond“ (18), „Die Sonne“ (19), „Das Gericht“ (20) und „Die Welt“ (21), die für das Ziel, die Vollendung, Vollkommenheit und Krönung steht. Genauso jedoch für Starre, Unwissenheit und Verwirrung.

Das Tarot und die Trümpfe lehren uns also, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt. Dass das Leben und das Universum vielschichtig und widersprüchlich sind – und explizit keinem Schwarz-Weiß Schema folgen. Dass wir lernen können, die Zeichen richtig zu deuten, wenn wir in unser Unterbewusstsein blicken und das Spirituelle zulassen. Eine Erkenntnis, die so schlicht wie bahnbrechend ist. Und uns gerade in so unsteten Zeiten wie heute Kraft, Klarheit und Zuversicht schenken kann.

Kartendeutung der kleinen Arkana

Während die große Arkana also für das Essenzielle, Lebensentscheidende steht, richtet die kleine Arkana den Fokus auf die eher alltäglichen Dinge unseres Daseins. Es geht also weniger um die großen, existenziellen Fragen und Probleme oder um dramatische Wendungen, als um Tendenzen und Richtungen bei den „kleineren“ Dingen.

Einige Tarot-Profis sparen die kleine Arkana bei der Legung aus oder vernachlässigen ihre Deutung. Allerdings können auch diese Farbkarten wichtige Hinweise und Erkenntnisse liefern, die sich im „daily life“ als äußerst hilfreich und damit als wertvoll erweisen können. Also raten wir von Vialantis dazu, die kleine Arkana unbedingt miteinzubeziehen.

Generell sind die vier Serien der kleinen Arkana einem Element zugeteilt und stehen für bestimmte Themenbereiche. So sind die „Kelche“ an das Element „Wasser“ geknüpft und versinnbildlichen unsere Gefühlswelt mitsamt unserer zwischenmenschlichen Beziehungen, unserem Instinkt und unserem Seelenleben. Genau wie bei der großen Arkana fällt ihnen eine duale Bedeutung zu. Positiv stehen die Kelche für Liebe, Entspannung, Frieden. Negativ für Unverbindlichkeit, falsche Hoffnungen und trügerische Schmeichelei. So steht die Karte mit zwei Kelchen für eine liebevolle, aufrichtige Verbindung, jene mit fünf Kelchen wiederum für Enttäuschung und Traurigkeit.

Die „Münzen“ sind an das Element „Erde“ gekoppelt und symbolisieren materielle Aspekte, praktische Talente und aktuelle Aufgabenstellungen. Positiv sagen die Münzen etwas über Beständigkeit und Stabilität aus; negativ gewertet fallen ihnen Genusssucht, Materialismus und Maßlosigkeit zu.

Den „Schwertern“ ist das Element „Luft“ zugeordnet. Hier geht es um unsere Verstandes- und Geisteswelt, Intellekt, Rationalität und Logik. Im Guten werden hier Wissen, Konzentration und das Streben nach der Wahrheit aufgedeckt; im Schlechten übersteigerter Ehrgeiz, Geltungssucht, Besserwisserei oder Kontrollzwang.

Der vierten Serie, den „Stäben“, ist das Element „Feuer“ zur Seite gestellt. Es geht um Kraft, Energie, Kreativität. Und so können die Karten hier Aufschluss über Lebensfreude, Mut und Kampfgeist geben – aber auch auf einen unruhigen Geist, Egozentrik und mangelnde Empathie hindeuten.

Asse & Hofkarten

Den Assen der jeweiligen Serien wird die Zahl 1 zugeordnet und die Bedeutung einer Chance zugeschrieben – entsprechend der Element- bzw. Themenzuordnung. So kann beispielsweise das Ass bei den Münzen auf einen finanziellen Zugewinn oder einen großen Erfolg hindeuten, während es bei den Kelchen auf echte Liebe und tiefes Glück verweisen kann. Die Zahlenkarten wiederum können ambivalent sein: So können 4 Stäbe Freude und stabile Lebensumstände symbolisieren; 7 Stäbe hingegen auf starke Konflikte und großen Widerstand. Was einmal mehr beweist, dass das Tarot so komplex, diversifiziert und wandelbar wie das Leben selbst ist. Und somit dessen Spiegel ist.

Bleiben die Hofkarten um Bube, Ritter, König und Königin. Früher wurden sie häufig einer Person zugeordnet, die in das Leben des Fragestellenden treten oder allgemein relevanter, präsenter in seinem Leben sein wird. Heute markieren sie bei der Deutung meist Verhaltenstendenzen oder Gefühlszustände.

Der Bube symbolisiert dabei primär einen Impuls von außen, der uns eine Chance bietet. Damit kommt er den Assen nahe. Der Ritter steht – je nach dem übergeordneten Symbol bzw. Element – für eine bestimmte Emotion, die jetzt vorherrscht. König und Königin stellen ein spezielles Verhalten oder auch eine Person dar, die den Fragestellenden selbst oder auch einen Menschen aus seinem Umfeld meinen kann. So steht die Königin der Kelche für Verständnis, Wahrhaftigkeit und Empathie, der König für Weisheit, Erfahrung und Gerechtigkeit. Bei der Königin der Schwerter regieren Umsichtigkeit, eine Balance aus Verstand und Intuition und zukunftsorientiertes Handeln. Der korrespondierende König zeichnet sich durch strategisches Handeln, Klarheit im Verstand, aber auch eine gewisse Undurchsichtigkeit aus.

Das Schöne und Geniale am Tarot hierbei ist: Du wirst bei der Legung und Deutung schnell erkennen, worauf sich das hier offengelegte Verhalten bezieht. Oder welche Person in Deinem Umfeld – Dich selbst eingeschlossen - gemeint ist. Und erlangst somit mehr Wissen über Dich selbst und die Geschicke des Universums. Was Dich beruhigter, entspannter und zuversichtlicher stimmen wird. Und Deinem Leben vielleicht eine positivere Richtung gibt.

Die verschiedenen Ausgestaltungen des Tarot

Wir haben am Anfang bereits erwähnt, dass es diverse Decks in verschiedenen Ausgestaltungen, neudeutsch „Designs“, gibt. Was anhand der langen Geschichte des Tarot, die laut einer mystischen Sage bis ins alte Ägypten zurückreicht und seit dem 15. Jahrhundert fest in der europäischen Kulturgeschichte verbrieft ist, kaum verwundern mag.

Als Urvariante des Tarot gilt das Visconti-Sforza-Blatt, das um 1425 n. Chr. für die legendären Mailänder Herzogsfamilien entworfen wurde und sich beim Adel großer Beliebtheit erfreute. Damals nannte man es noch „Trionfi“, später „Tarocchi“, was auf deutsch Trumpf bedeutet. Es war als Spiel konzipiert und umfasste 60 Karten, die u.a. griechische Gottheiten zeigten. Da es von dem damals hoch angesehenen Maler Michelino da Besozzo gestaltet war, kostete es ein Vermögen und war somit nur den Reichsten der Reichen vorbehalten. Leider ist kein Exemplar erhalten geblieben, lediglich in Büchern und Briefen wird es thematisiert und beschrieben.

Als Vorläufer heutiger Decks gilt das „Tarot de Marseille“ aus dem 16. Jahrhundert, das allerdings noch sehr grobschlächtig in der Gestaltung war, jedoch schon die beiden Arkana und die Symbolsprache heutiger Karten aufwies.

Zu den bis heute populärsten Decks zählen das Rider-Waite-Tarot sowie das Crowley-Thoth-Tarot. Ersteres kam 1910 auf den Markt und überzeugte durch seine plastischen szenischen Illustrationen für eine bessere Deut- und Nutzbarkeit der Karten. Damit ist es bis heute bei Einsteiger*innen sehr beliebt.

Künstlerisch ausgereifter ist das 1944 konzipierte und 1969 final „marktreife“ Crowley-Thoth-Tarot, welches sich in Ästhetik und Symbolreichtum auf die vermeintlich ägyptische Vorgeschichte des Tarot bezieht. Wegen seiner komplexen alchemistischen Rückbezüge und der sehr detaillierten Bildsprache zählt es zu den anspruchsvollsten und schönsten Decks. Wenngleich sein Erfinder, der „Schwarzmagier“ und Okkultist Aleister Crowley als sehr umstrittene Person gilt.

Zu den modernen Decks gehören das Robin-Wood-Tarot und das sehr ansprechende Petersen-Tarot aus dem Jahr 2001, das die deutsche Künstlerin Margarete Petersen in einem Zeitraum von rund 22 Jahren fertigte. Ebenfalls erwähnen wollen wir noch das Osho Zen Tarot, das die Weisheit des Zen heranzieht, und das Sacred Circle Tarot, welches sich an keltischen Ritualen und Symbolen orientiert.

Welches dieser Decks Dich optisch am meisten anspricht, ist das Eine. Die optimale Deut- und Anwendbarkeit hingegen das vielleicht Wichtigere. Unsere Tarot-Expert*innen sagen Dir gerne mehr dazu – und wählen das für Dich und Deine Fragestellungen am besten geeignete Deck aus.

Vertrau dem Tarot - trau Dich!

Das waren jetzt sehr viele Informationen und Erläuterungen auf einen Schlag. Zudem schriftlich, sachlich, in reiner Theorieform. Deshalb empfehlen wir von Vialantis unbedingt einen Praxis-Schnupperkurs. Dafür haben wir einige der besten Profis an Bord geholt, die Dich gerne in die Welt des Tarot einweisen und Dich an ihrem reichen Wissen teilhaben lassen. Erfahre mehr über Dich selbst, das Leben und das Universum – und werde eins mit alldem, indem Du lernst, innerlich wächst und geistig reifst!

Verschiedene Tarotdecks

  • Visconti-Sforza-Blatt
  • Tarot de Marseille
  • Rider-Waite-Tarot
  • Crowley-Thoth-Tarot
  • Robin-Wood-Tarot
  • Petersen-Tarot
  • Osho Zen Tarot
  • Sacred Circle Tarot

Themen

Arkana

Crowley-Thoth-Tarot

Indianisches Tarot der Weisheit

Kartenlegen

Osho Zen Tarot

Petersen-Tarot

Rider-Waite-Tarot

Robin-Wood-Tarot

Russisches Zigeuner Tarot

Sacred Circle Tarot

Tarot

Tarot de Marseille

Tarot der weisen Frauen

Visconti-Sforza-Blatt